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Aktuell 5.1..01 Hier ist die Geschichte von André, der z.Zt. im Krankenhaus ist: 
 

25.11.
Leider habe ich heute eine betrübliche Nachricht:
Mitte November hat unser Freund André aus Hamburg als Schornsteinfeger einen Arbeitsunfall erlitten. Er verlor beim Kaminkehren in HH-Wandsbek den Halt und stürzte vom Dach des Mehrfamilienhauses. Von der Berufsgenossenschaft ist die Absturztiefe mit 18,8 m gemessen worden. Im zweiten Stock prallte sein Körper zunächst auf das Balkongeländer, um dann im ersten Stock auf dem Geländer endlich liegenzubleiben.
Die Rettungssanitäter der Feuerwehr lieferten den bewusstlosen und lebensgefährlich verletzten André ins  Krankenhaus ein, wo er dann einige Tage auf der Intensiv-Station in künstlichem Koma lag. Er wurde am Mittwoch aus der Intensivstation auf eine normale Station verlegt. Ich konnte kurz mit ihm telefonieren, hatte aber den Eindruck, dass es ihn noch sehr angestrengt hat. Dennoch hat er sich offenbar über unsere guten Wünsche und die Anteilnahme sehr gefreut. Ich soll alle grüßen. Soweit der derzeitige Stand der Dinge. Ich werde André demnächst besuchen  und  unsere Genesungswünsche zu überbringen.

So eine Unfallmeldung ist für uns alle sicher ein Schock - gerade, wenn es eien guten Freund betrifft, und gerade, weil wir als Motorradfahrer besonders gut wissen, dass uns ein Unfall täglich erwischen  kann. In diesem Sinne wünschen wir André "Gute Besserung - werd´ bald wieder gesund !" und hoffen für alle, dass sie immer heil nach Haus kommen.
 

30.11.
Der untenstehenden Meldung kann ich noch etwas hinzufügen:
Ich habe André am Sonntag noch besucht. Er ist relativ guter Dinge und  - der modernen Medizin sei Dank ! - seelisch schon wieder ganz gut drauf. Natürlich hat er etliche Knochenbrüche  am ganzen Körper und sieht aus, als hätte man ihm ´n Schnittmuster auf den Leib tätowiert.  Aber an einer Querschnitt-Lähmung ist er zu seinem großen Glück vorbeigekommen. Jedenfalls  muss er z.Zt. stramm liegen und freut sich über jede Ablenkung. Er ist telefonisch zu erreichen unter: 040- 28907817.  Also dann: Seid nicht faul und lasst den Hörer glühen. André braucht das !

10.12.00
Mittlerweile ist André verlegt worden, wie er es sich gewünscht hatte.  Er hat jetzt ein Zimmer im Berufsgenossenschaftlichen Krankenhaus Boberg in der Bergedorfer Str. 10 in Hamburg.  Dort sind Spezialisten für die Rehabilitation von Unfallopfern. Er kann mittlerweile  - wenn auch nur mühsam und für kurze Zeit - in einem Rollstuhl sitzen.
Seine neue Telefon-Nr.: 040-73064379

02.01.01
André geht es sichtbar besser, wenngleich er zu seinem Leidwesen noch nicht die Genehmigung bekommen hat, an Gehhilfen, also Krücken zu gehen. Er gibt sich sehr optimistisch und arbeitet mit aller Kraft an seiner Rehabilitation. Weihnachten und Sylvester konnte er leider noch nicht  - auch nicht vorübergehend - nach Hause, da die Ärzte Komplikationen befürchteten. Aber er hat Besuch von den Güllepumpen-Fahrern erhalten und träumt schon vom Sommer.

Zunächst aber muss er unter anderem auch seine Führerscheine wiedererlangen - dazu sind einige Fahrstunden und eine erneute theoretische Prüfung erforderlich. Da kann man sich denken, dass nicht viel Langeweile aufkommt. Auch das Therapie-Programm der Reha-Klinik Boberg ist umfangreich - und offensichtlich wirksam. Vor  rund sieben Wochen erst erhielten wir die Nachricht, dass André halbtot eingeliefert worden war. Heute ist er wirklich erstaunlich gut drauf, wenn er auch noch gewaltige Probleme hat.
 
So langsam geht´s mit ihm weiter. André kann jetzt wieder gehen, d. h. er ist nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen, geht manchmal auch schon ohne Unterarmstützen. Körperlich belastbar ist er allerdings noch nicht und er muss noch eine ganze Zeit lang Therapien besuchen. Am Telefon sagte er mir neulich, dass er wohl Anfang März nach Hause entlassen wird. Grüße von André an alle Güllepumpenfreunde, die an ihn denken.

22.2.01
Gästebucheintrag von Wibbe:
Es geht ihm schon viel besser !!! Erste Sitzversuche auf dem Mopped hat er schon unternommen...
Und bald gehts in die ambulante Reha. Das ist doch schon was, oder?! Liebe Grüße an alle "Güllis"!

 



 

 
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